Freitag, 19. August 2016

Food Friday: Elsässischer Flammkuchen

Heute zeige ich euch mal eines meiner kleinen Küchenexperimente, das zur Abwechslung mal geglückt ist :D Das Rezept dafür habe ich in einer Kochzeitschrift gefunden und ein bisschen nach meinem Geschmack abgewandelt.





Zutaten
  • 200g Mehl
  • 3 EL Olivenöl 
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 rote Zwiebel
  • 150-200g Crème fraîche
  • Speckwürfel- oder Streifen (ich habe ca 150g verwendet)
  • Kräuter nach Wunsch


Für den Teig das Mehl, das Eigelb, Öl, Salz und Pfeffer mit 100ml Wasser vermischen. Den Teig mit den Händen glatt kneten, zu einer Kugel formen, mit etwas Öl bestreichen und für eine Viertelstunde/20 Minuten ruhen lassen.


Dann den Teig auf etwas Mehl dünn ausrollen. Je dünner desto besser, denn sonst wird der Flamkuchen später leicht keksig. Ich fand meinen am Ende eine Spur zu dick und würde ihn das nächste Mal dünner rollen.


Dann die Crème fraîche mit Salz, Pfeffer und Kräutern vermischen. Ich würde keine frischen Kräuter dafür nehmen, sondern diese erst später raufmachen.
Dann die Creme nach Belieben auf den Flammkuchen aufstreichen. Ich habe sehr viel genommen, da ich finde, dass ein Flammkuchen sonst schnell trocken wird.


Ich habe in meinem Fall die Speckstreifen dann schon mal vorher ein bisschen angebraten, weil ich Angst hatte, dass sie sonst nicht knusprig werden, weil die Backzeit ja nicht sooo lang ist. Ich habe gut daran getan. Ich habe sie etwa 5 Minuten angebraten, bis sie schon leicht ausgelassen waren und erst dann auf den Flammkuchen getan. Sie waren perfekt.

Dann einfach eine rote Zwiebel (oder mehr oder weniger, je nach Zwiebel und Belieben) in Ringe schneiden und mit dem Speck auf den Flammkuchen legen. Das Originalrezept verlangt, glaube ich, nach einer weißen Zwiebel, aber ich mag den Geschmack von roten Zwiebeln nun mal lieber.


Dann habe ich den Flammkuchen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) für 15 Minuten gebacken. Er war perfekt knusprig und trotzdem saftig.


Lediglich der Boden ist mir für meinen persönlichen Geschmack zu dick geraten.


So ein Flammkuchen bietet unendliche Möglichkeiten. Man kann die Crème fraîche mit Pesto mischen oder mit Harissa eine scharfe Basis kreieren. Man kann ihn vegetarisch belegen (vielleicht mit Auberginen und Zucchini) oder das Ganze mit Stremellachs und Dill zubereiten. Eine Fischvariante werde ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren.



Guten Appetit!

Kommentare:

  1. Bei meinem Freund daheim im Schwarzwald gibt es ein Flammkuchen-Restaurant, wo man auch süßen Flammkuchen mit Apfel oder Flammkuchen mit leckerer Salami bekommen kann... jam. :)

    Deiner sieht aber auch sehr lecker aus! ;)

    Liebe Grüße, Bianca

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  2. ohhh wie lecker das aussieht *_* hab jetzt richtig Hunger und würde mich sofort in die Küche stellen, wenn ich die Zutaten dahätte :D Werde mir das Rezept auf jeden Fall aber abspeichern und bald nachmachen. Danke dafür! :)

    Viele liebe Grüße, Chrissy von Farbenherz

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  3. Das sieht toll aus! Rote Zwiebeln sind einfach super. Und sehen besser aus. Da bekomme ich richtig Hunger. Mit fertigem Teig ist Flammkuchen auch mal abends fix gemacht. Muss ich unbedingt mal machen. Danke für die Inspiration.

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  4. OMG ich liebe Flammkuchen! Danke für das Rezept, das werde ich mir sofort abspeichern!

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  5. Oh super.Das Rezept werde ich mal ausprobieren. Allerdings hab ich jetzt Hunger und natürlich ist Sonntag und ich bekomme keine roten Zwiebeln und Speck mehr irgendwo her - lach. Wünsche dir einen schönen Resstonntag LG

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  6. Witzig ich dachte erst du stellst das Rustipani Ofenbrot Elsässer Art vor, aber selbstgemacht ist es ja noch viel geiler! :)

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    1. :D Das hab ich leider noch nirgendwo gesichtet, aber ich bin auf der Suche!

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