Samstag, 31. Oktober 2015

Link Love

  1. Wie immer, zuerst etwas Indie für euch: FashionPolish zeigt LacquerLust und EnchantedPolish, PolishAholic DelushPolish und Arcane Lacquer. PointlessCafé hat KBShimmer geswatcht.
  2. Tolle Reiseberichte diese Woche: Julia aus Tokyo (1, 2), Lena aus Kreta und Lu aus Brasilien (Neid!).
  3. Einige schöne amerikanische Lackswatches: Lacquerologist hat die Zoya Matte Velvets geswatcht, AdventuresinAcetone hat sie mit den bisherigen Mattes von Zoya verglichen. Sie hat außerdem die OPI Venice Kollektion geswatcht. ALU zeigt die Jinsoon Operetta Collection.
  4. CopyCatClaws zeigt, wie man auf einfach Art Shattered Glass Nails macht.
  5. Aly hat mal ein Fotobuch der etwas anderen Art gestaltet. Tolle Idee!
  6. LilaLack hat leckere M&Ms-Nägel gezaubert. Meine Version davon seht ihr hier.
  7. Glam&Shine hat Swatches der kitschigen neuen Essence LE.
  8. Halloween ist zwar vorbei, aber diese Nailart wollte ich euch trotzdem nicht vorenthalten.
  9. Mal kein Nagellack: Beautyscene zeigt die L'Oreal Infallible 3D Mattes.
  10. Naileni ruft zur Naildesign Challenge auf. Macht mit!

Halloweek: NOTD Full Moon over the Graveyard

Und das ist die letzte Nailart für die Halloweek, ich hoffe, das kleine Projekt hat euch etwas Spaß gemacht. Die Idee für diese Nailart habe ich von Ashley.


Verwendet habe ich Zoya Dream, weißen Lack draufgespongt und dazu schwarzen Jolifin Nail Art Fineliner.


Happy Halloween!

Freitag, 30. Oktober 2015

Lacquediction auf Reisen: Traveltipps Kuba & ein paar gemischte Eindrücke

 Wie auch schon bei meiner Indienreise, bin ich der Meinung, dass man für Kuba durchaus ein paar besondere Hinweise geben sollte. Außerdem zeige ich euch ein paar Eindrücke von Kuba, die es nicht in die bisherigen Posts geschafft haben.

Con und coche cubano


Einreise/Ausreise 
Für die Einreise in Kuba sind mehrere Dinge unabdingbar: neben einem Pass und einem gültigen Rückflugticket braucht man außerdem eine sog. Touristenkarte. Diese kann man bei der Botschaft, bei einigen Reisebüros und auch an manchen Flughäfen erwerben. Bei Pauschalreisen ist sie immer dabei. Bei manchen Veranstaltern wie z.B. Neckermann kann man sie auch zu reinen Hotelbuchungen dazu buchen. Mehr dazu kann euch aber ein Reisebüro erzählen.
Wichtig ebenfalls: eine Reisekrankenversicherung. Wir wurden nicht kontrolliert, aber einige meiner Kunden schon. Eine Reisekrankenversicherung, die den Reisezeitraum abdeckt und natürlich eine spanischsprachige Bestätigung darüber, wird benötigt. Ansonsten kann die Einreise verweigert werden. Auch hier kann euch ein Reisebüro schnell und professionell beraten und eine solche Versicherung mit Bestätigung verkaufen.

Zur Ausreise: Kuba erhebt seit einiger Zeit eine Ausreisesteuer von 25 CUC (im Moment etwa 25 Euro). Lediglich bei Condor-Flügen entfällt diese. Bei allen anderen Airlines wird diese beim Checkin für den Rückflug fällig.


Essen/Unverträglichkeiten

 30 Shades of Reis mit Bohnen
 



Die Kubaner selber bekommen ihr Essen in staatlich zugeteilten Rationen per Lebensmittelkarte. Warum sollte es für Touristen großartig anders sein? Wer beim Essen besonders mäkelig ist oder Allergien oder Unverträglichkeiten hat, wird es hier schwer haben. Bei der Hälfte der Sachen wussten wir nicht, was es war oder was drin war.

Yukka (ja, die Palme!) und Pizzeria Fuji

Auf Rundreisen kriegt man generell ein fixes Menü vor die Nase gestellt und keine große Auswahl. Aber auch wenn man selbständig essen geht, ist es eher schwierig. Draußen an der Tür mag zwar eine Speisekarte mit 10 Gerichten hängen, aber sobald man drin ist, erzählt einem der Kellner, welche 2 Gerichte es wirklich gibt. Wir haben während der Woche hauptsächlich Reis mit Bohnen (Morros y Cristianos) mit verschiedenen Beilagen, meist aber mit Hähnchen, vorgesetzt bekommen. Bis auf ein einziges Mal habe ich in Kuba nur gut gegessen. Dabei bin ich sonst echt mäkelig. Für Menschen mit Allergien oder auch für Veganer wird es echt schwer.


Geld/Preise
Es gibt auf Kuba 2 Währungen: einmal den CUP, den die Einheimischen verwenden und den CUC, der ausschließlich für Touristen gedacht ist. Wenn ihr irgendwo einkauft, passt auf, dass euch nicht statt des CUC der CUP als Wechselgeld zurückgegeben wird. Der ist nicht nur viel viel weniger wert als der CUC, sondern er wird auch von Händlern nicht aus eurer Hand angenommen.
Wir waren überrascht, wie teuer Kuba ist. Der CUC stand mit dem Euro etwa 1:1, deswegen konnten wir ganz gut vergleichen. Softgetränke, selbst inländische waren mit 1,50-2 CUC doch überraschend teuer. Cocktails und harter Alkohol hingegen war recht billig (3,50 CUC für ne Flasche Guavenlikör, 3 CUC für nen Cocktail).


Geschenke 
In Kuba herrscht Mangelwirtschaft und auch wenn auf Kuba niemand hungern muss, gibt es doch viele Sachen nicht so einfach zu kaufen. Viele Sachen, die für uns selbstverständlich sind, wie Duschgel, Shampoo oder Kulis. Genau, Kulis. Leider hat es sich eingebürgert, dass die Leute einen regelrecht bedrängen und nicht mal Hallo sagen, bevor sie einem nach einem Geschenk anhauen. Viele aus unserer Reisegruppe haben die kleinen Shampoofläschchen aus unserm Hotel mitgenommen und verschenkt. Ich persönlich finde diese Hand aufhalte-Mentalität nicht gut und hab auch keinen Bock, sie zu unterstützen. Unser Indien-Guide hat mir damals die Augen darüber geöffnet, als er uns erklärt hat, wie schlimm er es findet, wenn ein Tourist Bettlern Geld gibt.
Einige sind uns begegnet, die zu stolz waren, ein Geschenk anzunehmen und dafür im Tausch etwas von sich hergegeben haben. Am beliebtesten: eine Peso-Note mit Che Guevara drauf. Bringt euch nix, ist aber ein nettes Erinnerungsstück.
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er auf Kuba etwas verschenken möchte oder nicht. Und viele bringen ja sogar aus Deutschland schon Geschenke mit, aber ich persönlich unterstütze das nicht und warum, dazu sage ich weiter unten noch was.


Hotelstandards
Die Hotelpreise auf Kuba sind in den letzten Jahren rasant in die Höhe geschossen. An der Qualität der Hotels merkt man das nicht. Als Reiseverkehrskauffrau habe ich recht häufig mit dem Zielgebiet zu tun und habe oft als Kundenrückmeldung, dass der Hotelstandard nicht dem Preis oder den angegebenen Sternen entspricht. Und wir ihr meinen Posts entnehmen könnt, habe ich auch selbst so manche böse Überraschung erlebt. Guckt euch vorher ganz genau die Bewertungen im Netz an. Selbst 5 Sterne schützen nicht vor einer Enttäuschung.


Mentalität
Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich kann mit der karibischen mañana, mañana-Mentalität nicht umgehen. In Kuba kommt noch die sozialistische Arbeitsweise hinzu. Generell läuft Alles sehr schleppend. Effektives Arbeiten ist hier noch nicht angekommen und Multitasking ist ein absolutes Fremdwort. Meist arbeitet Einer und 4-5 Leute stehen daneben und gucken zu. Das macht mich schlicht wahnsinnig.
Ich habe ja weiter oben schon was zum Thema "Geschenke" gesagt und auch hier kommt die Mentalität zum Tragen. Wenn mich Jemand anbettelt, der schickere Klamotten als ich trägt, kommt das nicht so gut. Tatsächlich hat unser Guide uns erklärt, dass viele Kubaner nicht arbeiten, weil es sich für sie nicht lohnt. Sie verdienen ihr Zubrot auf dem Schwarzmarkt. Viele Hotels haben Schwierigkeiten, Angestellte zu finden, weil viele Leute einfach keine Lust haben, zu arbeiten. Warum auch? Man ist ja vom Staat in seinen Grundbedürfnissen abgesichert. Unser kubanischer Guide hatte einen Running Gag: in jeder Stadt, in der wir waren, liefen und saßen tagsüber scheinbar unbeschäftigt unheimlich viele Menschen durch die Gegend. Dann sagte er immer: "In Stadt XY ist heute Feiertag, es wird nicht gearbeitet.". Er erklärte uns auch, dass viele seiner Freunde ihn für dumm hielten, weil er arbeiten geht. Dementsprechend ist auch die Servicequalität. Die Leute haben ihren Job sicher, wissen es und geben sich deswegen Null Mühe. Trinkgeld erwarten sie trotzdem. Ich bin schon gespannt, wie das läuft, wenn die Amis kommen. Die geben nämlich auch kein Trinkgeld, wenn sie nicht zufrieden sind.
Nachdem ich in Thailand oder Indien Leute vor allem im Servicebereich gesehen habe, die sich in den A.. aufgerissen und bemüht haben, für einen Bruchteil dessen, was die Kubaner dafür bekommen, hatte ich die meiste Zeit einfach nur ein schales Gefühl im Mund.


Mietwagen 
Grundsätzlich eignet sich Kuba gut für Mietwagenrundreisen. Es ist sicher und es gibt übers Land verteilt viele Unterkünfte. Allerdings ist der Zustand der Straßen oftmals sehr schlecht und die Beschilderung dürftig. Da sämtliche Mietwagen von einer einzigen staatlichen Agentur vermietet werden, gibt es kaum Preisvergleich und es gibt auch nur eine Versicherung.
Trotzdem ist eine Mietwagenrundreise eine schöne und vor allem entspannte Art, das Land kennen zu lernen. Vor allem ist es wohl nirgens im karibischen Raum so sicher wie hier. Ich würde aber definitiv empfehlen, die Unterkünfte vorzubuchen.


Musik

Casa la Trova, Bayamo

Die Kubaner LIEBEN Musik und ihr könnt nirgendwo 2 Minuten sitzen, ohne das irgendwo aus dem Nichts ganz magisch eine Liveband auftaucht und euch mit kubanischen Gassenhauern á la Buena Vista Social Club beschallt. Die ersten 2-4 Mal ist das auch echt toll, weil es einfach Lebensfreude und karibisches Gefühl vermittelt. Wenn du dann aber wirklich nirgendwo beim Essen mal eine Unterhaltung führen kannst, weil dir immer jemand ins Ohr klimpert, ist es dann auch irgendwann gut. Zudem wollen fast Alle einem dann auch noch eine CD andrehen. Ich hab immer was in der Hut geschmissen, das reicht.
Was man aber sagen muss: Niemals ist uns eine schlechte Band über den Weg gelaufen. Sämtliche Musiker waren talentiert und man hat ihnen den Spaß an der Sache richtig angemerkt.


Öffentliche Verkehrsmittel/ Reisen innerhalb Kubas 

Busfahren auf Kubanisch

Kuba ist kein klassisches Backpacker-Ziel. Reisen innerhalb des Landes ohne Mietwagen sind sehr zeitaufwändig und planungsunsicher. Es gibt zwar Busse in den verschiedenen Orten, aber keine festen Fahrpläne. Die Leute stellen sich manchmal stundenlang an die Bushaltestelle und hoffen, dass ein Bus kommt und der dann auch da hält, wo sie hinwollen. Ich habe zwar Kunden gehabt, die mir schworen, man käme mit den Überlandbussen (Viazul) gut voran, aber ich hatte mind. eben soviele, die das Gegenteil gesagt haben.Wo keine Busse fahren, stellen sich die Leute an die Autobahnbrücken und hoffen, dass sie Einer mitnimmt. Die Autobahn auf Kuba ist so wenig befahren, dass sogar Pferdekutschen, Radfahrer und Fußgänger sie nutzen.
Auf den Autobahnen laufen außerdem verschiedene Händler rum, die einem Alles von Grillhähnchen bis zu Knoblauchzehen verkaufen.
Ich würde Jedem empfehlen, sich einen Mietwagen zu mieten oder ein Taxi zu rufen (dazu ein paar Zeilen weiter unten noch was) und sich nicht auf das öffentliche Verkehrsmittelnetz in Kuba zu verlassen.


Reiseleiter
Als Reiseverkehrskauffrau weiß ich: mit Reiseleitern kann man richtig Glück oder richtig Pech haben. Während eine Gruppe, die parallel mit uns reiste, einen richtig engagierten, leidenschaftlichen Reiseleiter hatte, der Ihnen alles ganz ausführlich zeigte und auch außerhalb seiner Arbeitszeit mit ihnen Zeit verbrachte, hatten wir leider Einen von der Sorte "Man muss halt sehen, wo man bleibt". Anstatt uns echte Sehenswürdigkeiten zu zeigen oder mal etwas zu erzählen, lotste er uns immer in einen Laden nach dem andern oder in Kneipen, wo er halt Provision bekam, wenn wir was kauften oder tranken. Für Havanna hatten wir nur wenige Stunden Zeit und die verbrachten wir nur mit Kneipen und Zigarren, so hatte ich das Gefühl. Gegen Ende der Reise fiel es dann auch den Anderen auf und die Stimmung kippte. Als wir einen echten Problemfall hatten, mussten wir unseren Guide regelrecht zwingen, sich darum zu kümmern. Unglaublich.
Leider kann man nun mal nix machen, wenn man einen solchen Reiseleiter hat. Ich kann nur empfehlen, ganz deutlich zu sagen, wenn man genug von der Kneipentingelei hat und mal einen klaren Vorschlag zu machen, was man stattdessen machen kann. Am besten spricht man sich da mit seiner Gruppe ab.


Sicherheit/Kriminalität
Kuba ist ein sehr sicheres Reiseland. Es gibt kaum Kriminalität, vor allem nicht an Touristen. Im Vergleich mit z.B. Jamaica oder anderen karibischen Urlaubszielen ist Kuba eine echte Ausnahme. Selbst für alleinreisende Frauen sollte eine Kubareise keine Schwierigkeit darstellen. Klar sollte man auch hier nicht leichtsinnig sein und keine Wertsachen offen rumliegen lassen, aber im Großen und Ganzen sind hier eher kleine Abzockerein an der Tagesordnung, als echte Kriminalität.


Taxis 

Ein Traum in Pink

Auf Kuba gibt es 2 verschiedene Arten Taxis: die tollen Altmodischen und die hässlichen gelben Modernen. Der Preisunterschied ist enorm. Die gelben Taxis sind sehr viel billiger. Vorsicht, wenn ihr euch von euerm Hotel ein Taxi bestellen lasst. Sagt vorher ganz klar, welche Art Taxi ihr wollt, sonst kommt das teure Oldtimertaxi. Wenn ihr den Preis nicht schon vorher festlegt, dann achtet bitte darauf, dass das Taxameter eingeschaltet ist. Auch gilt: nicht auf den ersten angesagten Preis einlassen, der ist nämlich meist dreist hoch.


Toiletten 

Wenn's schon kein Klopapier und Wasser gibt, dann wenigstens Blumendeko

Ooooh, Toiletten auf Kuba... da könnte ich ein Buch drüber schreiben! Die Toiletten, die uns unterwegs begegnet sind, waren immer wieder ein Erlebnis. Klobrillen sind nicht so weit verbreitet, wie man denken mag. Klotüren auch nicht. Klopapier gab es grundsätzlich nicht. Das bekam man am Eingang blattweise abgezählt für ein paar Cents. Eine Spülung existierte meist auch nicht, sondern es wurde dann mal eben mit einem Wassereimer nachgespült. Hände waschen war auch in den seltensten Fällen möglich und das Händeabtrocknen nur mit - ihr ahnt es bereits - abgezählten Papierblättchen. Mr. L hatte sogar einmal das Vergnügen in einem Hotel (der besseren Sorte!) in ein vollkommen dunkles Klo zu gehen. Das Licht ging anscheinend nicht (wer weiß wie lange schon), Geld verlangte man natürlich trotzdem fürs Klo (von zahlenden Restaurantgästen, wohlgemerkt!). Nehmt euch für Kuba auf jeden Fall einen großen Vorrat Taschentücher und Handdesinfektion mit.


Trinkgeld
Wie in den meisten Ländern, leben die Leute hier eher vom Trinkgeld als von ihrem festen Gehalt. Leider wird hier auch für jeden noch so kleinen Handschlag ein Trinkgeld erwartet. Wir haben unsern Zimmermädchen jeweils ein paar Cents dagelassen (außer beim letzten Hotel), außerdem haben wir unserm Guide und unserm Busfahrer welches gegeben. In Restaurants ist es auch üblich und natürlich bei den - siehe einen Punkt weiter oben - Klofrauen. Dabei muss man aber echt gucken, dass man die Verhältnisse im Auge behält. Eine Mitreisende hat jeder Klofrau immer 1 CUC geben, was etwa einem Euro entspricht. Würdet ihr in Deutschland einer Klofrau 1€ geben? Ich will keine festen Summen vorgeben, aber wir haben immer so 10-40 CUC Cents gegeben, was im Verhältnis immer noch sehr viel ist. Aber wie auch in Deutschland gilt: wer nicht zufrieden ist, gibt auch kein Trinkgeld.


Wetter 

Sonnenschein!

Und Regen

Das Wetter in Kuba ist eigentlich ganzjährig heiß, so um die 30 Grad. Es gibt eine Regenzeit, die von etwa Juni bis Oktober dauert und in der es nicht nur häufig(er) regnet, sondern auch die Luftfeuchtigkeit auf fast unerträgliche Verhältnisse steigt. In dieser Zeit kann es auch zu Tropenstürmen kommen.
Wir waren mitten in der Regenzeit da, es hat aber nur ein einziges Mal für 2h geregnet. Dafür war es aber mit 35-37 Grad und 95 Prozent Luftfeuchtigkeit sehr sehr heiß. In der Nebensaison sind natürlich Flüge und Hotels etwas günstiger, allerdings fand ich das Wetter teilweise schon echt belastend - und ich liebe heißes Wetter! - und würde Jedem empfehlen, sich das gut zu überlegen. Außerdem ein MUST HAVE für den Urlaub auf Kuba im Sommer: ein Fächer. Ich hatte einen aus Deutschland mitgenommen und meine Mitreisenden haben mich um ihn beneidet und für horrendes Geld vor Ort welche gekauft.


Zigarren und Rum 

Unsere Ausbeute

Dafür ist Kuba berühmt. Aber bitte erkundigt euch vorher genau, wieviel ihr ausführen durft. Zum jetzigen Zeitpunkt sind es 50 Zigarren und 1l Rum pro Person. Seid auch vorsichtig mit den Zigarren, die ihr so erwerbt. Niemals einfach welche auf der Straße kaufen! Am besten geht ihr in dafür ausgewiesene Läden (Caracol z.B.) oder in die Ladengeschäfte der Tabakfabriken. Rum haben wir übrigens in der Rumfabrik selbst teurer gesehen als in den Geschäften über Land.
Es ist üblich, dass euch Reiseleiter auch illegale Hinterzimmerzigarren vermitteln, an denen sie dann Provision verdienen. Die Zigarren sind zwar günstig, aber ihre Herkunft ist unklar.

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Mein kleines Kubafazit: ihr habt vielleicht schon an den vorherigen Posts zum Thema gemerkt, dass ich, was Kuba betrifft, eher gespalten bin. Zwar ist Kuba ein wunderschönes Land mit sehr viel Potential, ABER die Mentalität der Kubaner steht einer positiven Entwicklung meiner Meinung nach im Weg. Die Kubaner glauben, wenn die Amis endlich das Embargo aufgehoben haben, wird Alles besser. Dass der Weg zu einem besseren Leben mit Arbeit verbunden ist, verstehen viele nicht. So war zumindest mein Eindruck.
Außerdem war es leider so, dass die gebotenen Standards, vor allem bei den Hotels, in keinem Verhältnis zum Preis standen. Das hat natürlich auch einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.
Ich bin froh, dass wir Kuba besucht haben, bevor der Sozialismus beendet ist, denn ich glaube, wir haben einen recht authentischen Eindruck vom Land bekommen. Einen Wiederbesuch schließe ich für mich aber aus. Wenn ihr eine Kuba-Reise plant, informiert euch vorher gut und gleicht eure Erwartungen mit der Realität ab, sonst erwartet euch eine Enttäuschung.
Meine Reiseposts zu Kuba seht ihr hier, hier und hier.


Und zum Abschluss noch ein paar kleine Eindrücke von "On the road in Cuba"

Die Kubaner lieben Schaukelstühle - ich auch!

Alles grün


Könnte auch Marzahn sein, oder?
 






 Wart ihr schon mal auf Kuba? Wie waren eure Eindrücke so?

Halloweek: NOTD Pumpkin Pattern

Und noch mal was ganz Simples zum Endspurt.


Als Basis habe ich Maybelline Style Network benutzt und dazu einen orangen Mundo de Uñas Stampinglack (funktioniert super, stinkt aber wie Hulle, selbst mit Topcoat).Das Motiv stammt von der MoYou Festive 16 Schablone.


Donnerstag, 29. Oktober 2015

Neues aus dem Supermarkt

Und heute für euch mal wieder eine neue Folge von...


Milka Collage, gekauft im Kaiser's für je 1,09€



Schokolade Nr. 1 hat kleine Schokotropfe, kleine Kekskugeln und Karamellwürfel drin. Tolle Mischung! Die zarte, fast cremige Schokolade und die knackigen Toppings ergänzen sich gut. Die Karamellwürfel gefallen mir am besten, die könnte ich auch einzeln essen. Klar, das Ganze ist ziemlich süß, aber auch sehr lecker.  
Nachkaufkandidat!



Schokolade 2 hat ebenfalls kleine Schokotropfen drin; außerdem karamellisierte Haselnussstückchen und Stückchen von getrockneter Himbeere. Auch hier ist die Schokolade schön zart und die Toppings geben eine crunchy Komponente. Leider kommen die Nüsse geschmacklich kaum zum Tragen. Die Himbeeren sind recht sauer und auch absolut in der Überzahl enthalten und dominieren deshalb geschmacklich.
Für mich ganz nett, aber kein Nachkaufprodukt.

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Crunchips 2-Sides in Paprika & Cream und Salt & Butter, gekauft im Edeka für je 1,79€.



Paprika & Cream schmeckt auf der einen Seite wie klassische Chips mit "ungarischer" Würzung, allerdings für meinen Geschmack ein bisschen ZU überwürzt. Auf der anderen Seite soll es wohl so eine Art Sour Cream-Würzmischung sein, die ich allerdings auch als zu extrem empfinde. In Kombination sind die beiden einfach eine Gewürzbombe, die nicht jeder mag. Obwohl die Chips schön knackig waren, haben wir nicht mal die Hälfte gegessen. Und wenn Mr. L Chips nicht aufisst, dann will das was heißen.
Experiment misslungen.



Salt & Butter ist von einer Seite gesalzen und von der anderen schmeckt es nach brauner Butter. Beide Würzmischungen sind dezent und nicht so heftig wie bei der anderen Variante. Ich find die Kombination wahnsinnig lecker und hätte gleich 3 Tüten davon futtern können. Die Chips sind außerdem superknusprig. Geil!
Absoluter Nachkaufkandidat.

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Haribo Little Cupcakes, gekauft im Kaiser's für 95 Cent.
 Drin sind verschieden Sorten Frucht/Schaumgummi. Es gibt 2 verschiedene "Böden" und dazu 6 verschiedene Toppings, die man dann miteinander kombinieren kann.



Die beiden Böden: Lemon Biscuit ist suuupersüß und leicht zitronig, schmeckt aber kein bisschen nach Kuchen. Caramel Cookie mutet schon eher ein bisschen wie Kuchen an, ist aber auch extrem süß.
Die verschiedenen Toppings sind auch alle hammersüß und schmecken auch mehr oder minder fruchtig, aber nicht unbedingt nach der Frucht, nach der sie schmecken sollen. Einzig Orange schmeckt wirklich orangig. Vanille schmeckt auch vanillig, aber mit einem fruchtigen Nachgeschmack.


Joah, ich weiß nicht. Für Kinder vielleicht ganz lustig, aber mir ist das einfach viiiel zu süß.
Kein Fail, wird aber auch nicht nachgekauft.

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Naturals mit Olive, gekauft im Edeka für 1,69€



Auch wenn es nicht auf der Packung gestanden hätte, hätte ich sofort gewusst, dass das die Sorte ist. Der Geruch ist echt extrem. Der Geschmack aber auch. Suuuper salzig und super olivig. Der erste Chip ist schon mal ein Schock. Nach 2, 3 Chips hat man sich dran gewöhnt, aber es ist immer noch... Geschmackssache. Mein Geschmack ist es nicht.
Wird nicht nachgekauft.

Halloweek: NOTD Walkers

Eeeeeigentlich wollte ich ja eine Art "The Walking Dead"-Nailart machen. aber irgendwie sind meine Zombies eher Schaufensterpuppen als Zombies geworden :D Ganz nett find ich es trotzdem.





Mittwoch, 28. Oktober 2015

Neue LE: Misslyn Clubbing Girls just wanna have Fun

Bilder gibt's bei Pinkmelon.

Autsch, der Name ist ja furchtbar :D Die Lacke reizen mich auch nicht so sehr. Die Lippies dafür umso mehr. Und euch?

Halloweek: NOTD Sanguis

Good bloody morning, ladies!


Für meine kleine Blut-Nailart hab ich Maybelline Style Network mit dem p2 Scandalous Matte Toppe benutzt. Das Blut ist p2 Portugal.


Dienstag, 27. Oktober 2015

Isana Badekristalle Deine Ruhe-Oase

Ich weiß gar nicht mehr, was ich im Rossmann bezahlt hab. Ich glaube, 59 Cent.
Nach Jasmin und Wasserlilien soll es riechen. Tatsächlich duftet das Zeug schön blumig, obwohl ich keine bestimmte Blumenart erschnüffeln kann.


Der Badezusatz braucht eine ganze Weile, um sich im Wasser aufzulösen. Dafür gibt es auch schönes pinken Wasser und jede Menge Schaum. Isana ist meines Wissens die einzige Marke, bei deren Badesalzen es richtigen Schaum gibt. Geil!


Der Duft bleibt auch im Wasser noch schön intensiv. Eine Pflegewirkung konnte ich nicht feststellen.

Fazit: Nachkaufkandidat!


Halloweek: NOTD Spinne auf Giftgrün

Weiter geht's mit der Halloweek und ein bisschen Spinnenterror. Eigentlich hab ich keine Angst vor Spinnen. Schnaken find ich viel schlimmer! Kennt ihr die?


Gespongt habe ich von der MoYou Festive 16 Schablone mit schwarzem Konad-Stampinglack auf American Apparel Neon Green. Dann habe ich das ganze mit p2 Scandalous Matte getoppt.


Montag, 26. Oktober 2015

Neue LE: BeYu Mountain Glam St. Moritz

Bilder gibt's bei Pinkmelon.

Übernimmt BeYu jetzt schon die Doppelnamen von ANNY? Wie gefällt euch die LE?

Halloweek: NOTD Eye in the Dark

Und hiermit fällt der Startschuss für mein kleines Wochenprojekt. Dieser Post ist eigentlich schon ein Jahr alt und sollte letzte Halloween online gehen, stattdessen hab ich dann aber das hier gepostet und diese Nailart irgendwie einfach vergessen. Kaylashevonne hatte mich inspiriert.



PS: eine ähnliche Nailart hat auch Lackliebe schon mal gezaubert.