Freitag, 11. September 2015

Lacquediction auf Reisen: La Gomera

Während unseres Urlaubs auf Teneriffa haben wir auch einen kleinen Abstecher auf die Nachbarinsel La Gomera gemacht. Davon will ich euch heute ein bisschen berichten.


Gefahren sind wir mit Tamarán Jeep Safari. Unser Fahrer hieß Richard, glaub ich, genannt "The flying dutchman" wegen seiner verrückten Fahrweise.
Wir haben hauptsächlich den Osten der Insel erkundet, es gibt aber wohl verschiedene Touren, die sie anbieten. In der Tour war die Fahrt mit der Fähre von und nach Teneriffa und ein Mittagessen inkludiert. Wir fanden den Ausflug toll und würden ihn auch Jedem weiterempfehlen. Allerdings sollte man beachten, dass es in einem solchen Jeep nicht immer komfortabel ist und die Fahrmanöver oft über Stock und Stein gehen. Die meisten Reiseveranstalter bieten deswegen auch Bustouren nach La Gomera an, die natürlich deutlich bequemer sind.


Fähre


 Man fährt von Los Christianos im Süden Teneriffas nach San Sebastian im Osten La Gomeras. Es gibt 2 große Fährgesellschaften: Armas und Fred Olson. Wir sind mit Fred Olson gefahren. Die Armas soll besser sein (ein bisschen luxuriöser), aber ich fand auch die Fred Olson sehr bequem. Lediglich die "kulinarischen Angebote" an Bord kann man sich sparen, die waren eher so semilecker.  Die Fahrt dauert etwa 40 Min., mit Armas etwas länger. Wichtig: ohne Pass oder Perso kommt ihr nicht an Bord.


Die Insel


Bananenfelder


Die Gomerische Pfeifsprache wird vorgeführt, Barraquito - solltet ihr unbedingt probieren!

Im Augenblick kommt man nur per Fähre nach La Gomera, obwohl die Insel eigentlich sogar einen Flughafen hat. Dieser wird aber nicht benutzt (hat verschiedene Gründe). Darum ist die Insel auch nicht so überlaufen wie die meisten anderen Kanareninseln. Den meisten Pauschalurlaubern ist es zu umständlich, nach einem Flug noch auf die Fähre zu müssen. Zudem liegt das touristische Zentrum, Valle Gran Rey, am andern Ende der Insel.
Die Zielgruppe für La Gomera sind Althippies, Alternative und Familien (vor allem mit kleinen Kindern). Es gibt hauptsächlich einfache Apartmentanlagen mit Selbstverpflegung. All Inclusive und Animation am Pool sind hier nicht angesagt.


Garajonay Nationalpark

Riesenblümchen

Riesenlöwenzahn, Hexenwald

Nebel

Riesig und vielfältig und bei sonnigem Wetter sicher ein tolles Erlebnis, auch für Wanderer. Leider war es sehr kalt und windig als wir da waren, darum haben wir uns da nicht so lange aufgehalten. Statt zu wandern, haben wir auch lieber einen Barraquito in einem kleinen Café getrunken.


San Sebastián








Die Hauptstadt und der Ankunftsort für die Fähren. Es gibt einen schönen Park, eine Promenade zum Flanieren und viele kleine Gässchen mit Kramlädchen und Cafés.



La Gomera ist eine tolle Alternative zu den großen, überlaufenen Kanareninseln. Ich würde gern noch mal dahin zurück, gerne auch für länger. 

PS: auch ein paar schöne Eindrücke aus La Gomera zeigt euch InFarbe.

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