Mittwoch, 10. Dezember 2014

Lacquediction auf Reisen: Brüssel (Bilderflut)

Und nun Teil 2 unseres kleinen Belgien-Trips. Teil 1 findet ihr hier.




Gereist sind wir mit Easyjet, da sie die günstigste Direktverbindung und die besseren Flugzeiten hatte. Ich bevorzuge ja sonst normale Airlines und keine Billigflieger, aber die einzige andere Direktverbindung ab Berlin mit der Brussels war doppelt so teuer. Ab manchen andern deutschen Städten fliegt auch die Lufthansa direkt und man kann natürlich auch mit der Bahn fahren.



Gewohnt haben wir im Floris Arlequin Grand Place. Das ist nur einen Katzensprung vom Marktplatz, Manneken Pis und dem Gare Central entfernt. Im Frühstücksraum hat man einen schönen Ausblick auf den Markt. Ich würde das Hotel weiterempfehlen, aber auch hier mit der dringenden Empfehlung, sich ein Zimmer nach hinten raus geben zu lassen. Die kleine Seitenstraße, in der das Hotel liegt, wird ab 20 Uhr zur absoluten Partyzone. Die Rezeption war hilfsbereit und freundlich.

Zimmer, Käsebrötchen mit Ausblick


Gesehen

Grand Place
Der Marktplatz ist bei Tag und Nacht echt sehenswert.






Manneken Pis
Fanden wir, ehrlich gesagt, enttäuschend. An einer schmuddeligen Hausecke versteckt er sich und ist auch noch kleiner als gedacht. Als wir ihn das 1. Mal sahen, trug er ein Kostüm. Im Stadtmuseum findet sich eine eigene Sammlung aller Kostüme, die dem Guten im Laufe der Jahrzehnte von Unbekannten gespendet wurde.




Palais de Justice
Ein Protzbau, wie man ihn geschmackloser selten findet :D Im Reiseführer wurde angepriesen, dass man ihn auch besichtigen und von seiner Kuppel aus auf die Stadt blicken kann, aber das war leider nicht der Fall. Es durften nur Justizbeamte und Polizisten das Gebäude betreten.



Palais du Roi
Im Sommer, wenn der König im Urlaub ist, kann man den Palast angeblich sogar besichtigen. Ist aber auch von außen ganz nett anzugucken.



Jubelpark
Da ist das Brandenburger Tor ein Scheiß gegen.




Musees Royaux D'Arts et D'Histoire
ist riiiiesig. Leider sind die Ausstellungsstücke nicht auf Englisch beschriftet. Gleich nebenan ist übrigens auch das Militärmuseum, dessen Eintritt kostenlos ist.




Weitere Eindrücke

La Bourse



Place des Martyrs



Les Galeries Saint Lambert



Blick aufs Atomium (vom Palais de Justice)



Waffeln!

Riesenauswahl, Mr. L mag Sahne :D

Wer kauft seine Waffeln nicht am liebsten von Jemandem, der.. ach egal; Meine Schokooverkill-Waffel


Unsere neue Entdeckung: Exki! Eine Riesenauswahl an Suppen, herzhaftem Gepäck, Torten, Salaten usw. und alles superlecker. Die Citron Meringue Torte hat's mir angetan.



Tipps:
  • In Brüssel spricht man Französisch. Die Belgier sind zwar nicht ganz so schlimm wie die Franzosen und weigern sich, Englisch zu sprechen, allerdings ist es hilfreich, es zumindest auf Französisch zu versuchen. Das sorgt zwar gern für Belustigung, aber auch für mehr Hilfsbereitschaft.
  • Museen haben Montags geschlossen!
  • Es gibt 2 Flughäfen, Brussels Airport und Charleroi. Falls ihr ein Taxi zum Flughafen nehmt, geht vorher sicher, dass alle Beteiligten den selben Flughafen meinen. Flüge aus Deutschland landen eigentlich immer in Brussels.

Tja, ganz ehrlich... nach dem verträumten kleinen Brügge, war das laute, volle, wuselige Brüssel ein echter Kulturschock. Und außerdem wurde bei unserer Ankunft auch schlagartig das Wetter schlechter. So richtig begeistert waren wir nicht von der Stadt, aber schön war sie nichtsdestotrotz.

1 Kommentar:

  1. Hallo, hört sich nach ner tollen Zeit an. (grad die "Essen-bilder" sehen sehr lecker aus :-))
    Danke für die Tipps.
    Gruß Manuela

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